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Sauerstoffanalysatoren
Elektrochemische Messzelle
Das Messgas wird auf ein galvanisches Element geleitet, in dem Sauerstoff eine kathodische Sauerstoff-Wasserstoff-Reaktion auslöst, die zur Depolarisation der edlen Kathode führt. Wird die Dreiphasengrenze (Elektrolyt, Elektrode und das Messgas) konstant gehalten, ändert sich die EMK proportional zum Sauerstoffanteil. Die Stromstärke ist das Maß für die O2-Konzentration im Messgas.
Vorteile
- für extrem korrosive Anwendungen wie z.B. in Cl, werden spezielle Elektrolyte verwendet
- unempfindlich gegenüber Wasser, KW's und Durchflussschwankungen
- einsetzbar in brennbaren, neutralen oder alkalischen Gasen
- Messbereichsabgleich an Umgebungsluft
- langzeitstabil; Null- bzw. Referenzgase sind nicht erforderlich
Applikationen
- Flüssiggasherstellung: Reinheit von H2, N2, Ar, He
- Chemische Industrie: Reinheit von Butadien, Propylen
- Nukleartechnologie: Atmosphäre in Glove-Boxen
- Elektronik: Halbleitertechnik Produktion
- Metallurgie: Luftanalyse in Wärmeöfen
Paramagnetischer Sensor
Das Messprinzip basiert auf dem magneto-dynamischen bzw. paramagnetischen Verhalten von Sauerstoff. Der Sensor misst den Anstieg des Sauerstoff-Partialdruckes in Anwesenheit eines starken Magnetfeldes. Eine hochgenaue Infrarot-Optik überwacht kontinuierlich die Verdrehung eines speziell konzipierten Pendels bei Eintreten von Sauerstoff in das Sensorgehäuse. Die notwendige Stromstärke für die Rückstellung des Drehpendels in die Ausgangsposition ist proportional zum Sauerstoff-Partialdruck bzw. dem Sauerstoffgehalt.
Vorteile
- absolut verschleißfrei, Sensor muss nicht gewechselt werden
- unempfindlich gegenüber Durchfluss- und Temperaturschwankungen
- schnelle Ansprechzeiten
- langzeitstabil
Applikationen
- Flüssiggasherstellung: Reinheit von H2, N2, Ar, He
- Chemische Industrie: Reinheit von Butadien, Methan
- Nukleartechnologie: Atmosphäre in Glove-Boxen
- Pharmazeut. Industrie, Luftzerlegungsanlagen, Inertisierungsprozesse, Metallurgie, Medizin
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Zirkonium-Oxid-Sensor
Der Sauerstoffgehalt in einem Gas wird durch Nutzung der Leitfähigkeit eines Zirkoniumelektrolyten bestimmt. Der Elektrolyt lässt nur Sauerstoffionen bei hohen Temperaturen hindurch. Mit Referenzgas auf der einen und Messgas auf der anderen Seite bewegen sich die Sauerstoffionen von der Seite mit der hohen Sauerstoffkonzentration in Richtung der Seite mit der niedrigen Konzentration. Die Ionenbewegung erzeugt eine Spannungsdifferenz, die proportional zum Sauerstoffgehalt ist.
Vorteile
- wartungsfrei; sehr hohe Sensor-Standzeiten
(3-5 Jahre)
- Arbeitsdruck 0...4 bar
- unbegrenzte Lagerfähigkeit
- Messbereichsabgleich an Umgebungsluft
- langzeitstabil; Null- bzw. Referenzgase sind nicht erforderlich
Applikationen
- Flüssiggasherstellung: Reinheit von H2, N2, Ar, He
- Verpackungsindustrie: Inertisierung
- Nukleartechnologie: Atmosphäre in Glove-Boxen
- Medizintechnik: Atemluftüberwachung
- Reinstraumtechnik: Luftanalyse
Bauformen und Gehäusevarianten
- Einbauversion 19"
- Tragbare Ausführung mit Akku/Ladegerät (optional mit Pumpe)
- Wandaufbaugehäuse
- Ex-Ausführungen nach ATEX bitte gesondert anfragen
Nehmen Sie bitte mit uns für weitere Informationen, ausführliche technische Daten und Beschreibungen der einzelnen Geräte Kontakt auf. Unsere Spezialisten beraten Sie gerne.
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